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Iggi & Hans - Reiseberichte - Europa - 2017 Kroatien

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14. September 2017

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Sooo haben wir uns das natürlich nicht vorgestellt .... schon beim losfahren dicke Wolken!
Auch nach dem Gotthard kein sonniger Empfang im Tessin, wenigstens hielt sich der künstliche Stau vor der Röhre in Grenzen. 
Nach Mailand kommt es dann aber wirklich dick, es giesst aus Kübeln. Am Gardasee machen wir einen Übernachtungsstop. Wir suchen nicht lange rum, der erste Campingplatz bietet aber nur noch Häuschen an, dann fahren wir eben den nächsten Campingplatz an. Wir brauchen ja nur einen Platz für eine Nacht - da spielt es auch keine Rolle dass der Platz ein bisschen heruntergewirtschaftet ist.

der Regen strömt
ab auf die Fähre ...
noch viel Platz
in den Wolken

 

Am nächsten Tag geht’s weiter nach Triest und dann durch Slowenien Richtung Opatia nach Brestova, dort auf die Fähre nach der Insel Cres wo unsere letzte Testreise 2012 mit dem Vorgängerauto geendet hat.

Super Timing - die Fähre ist eben angekommen, die Autoschlange davor kurz und 10 Minuten später legen wir schon ab .... Insel wir kommen!

Das Wetter ist immer noch durchzogen - sprichwörtlich, die Nebelschwaden sind manchmal so dicht dass wir kaum was von der Strasse sehen. Links und rechts geht es steil runter, aber wir kommen heil in Cres, resp. auf dem Camp Kovacine an. Der Platz ist trotz Ferienende immer noch gut besetzt, man sucht sich seinen Platz selber aus, Nummer merken und wieder zur Reception hochtschalpen nur um zu merken, dass in der Zwischenzeit jemand schneller war - dann eben wieder alles von vorne. Wir finden aber nur noch einen freien Platz mit einem Baum mitten in der Parzelle - wir probieren hin und her und zurück und nach vorne. Einmal hat es keinen Platz für die Markise, dann steht die Treppe halb in der Strasse, dann fehlt der Platz für die Küche ....

Wir kürzen das Ganze ab und schauen morgen früh wer einen schönen Platz verlässt ... gesagt getan - am nächsten Morgen zügeln wir an den Strand was willst du Meer ;-)

Nach dem Umzug geht’s an den nur ein paar Meter entfernten Strand. Aber was ist das denn …? Hunderte kleine Quallen bevölkern den Strand, iiiigitt meint Iggi. Aber anscheinend brennen die Quallen nicht, man kann die glibrigen Teilchen sogar in die Hand nehmen - einfach schwimmender durchsichtiger Jelly, Iggi findet sie aber trotzdem wähhhh!

Das Wetter ist weiterhin bescheiden – mal regnet es wie aus Kübeln und wenn die Sonne scheint ist es gleich wieder brennend heiss.

15. September 2017

Nach vier Tagen auf dem schönen Campingplatz Kovacine ziehen wir weiter Richtung Loisinj der zweiten Insel die nur durch einen kleinen Kanal von Cres getrennt ist. Aus dem Prospekt haben wir uns für den Platz in Cikat entschieden.

Nach 70 km fahren wir durch ein kleines Städtchen, viel Betrieb auf der Strasse, sogar einen Lidl sehen wir und der Campingplatz beinhaltet auch einen Aquapark .... hmmm!

An der Rezeption werden uns ein paar freie Parzellen markiert und so laufen wir mit dem obligaten Plänchen in der Hand durch den Platz. Von den Preisen her, muss der Platz schon was Besonderes sein. Aber wir sind ein bisschen enttäuscht, auch die sanitären Anlagen überzeugen uns nicht und wir entschließen uns ein paar Kilometer zurück zu fahren und unser Glück im Camp Baldarin zu suchen.
Und hier sind wir nun, direkt am Wasser, besser geht’s gar nicht!

Grill in der Küche
das lag noch vor kurzem auf dem Grill
das war vor kurzem noch ein Fisch
und dieser Fisch schwimmt noch :-)

16. September 2017

Blitz und Donner ... 

Der ultimative Dichtetest ... in der Nacht beginnt es zu stürmen ... und wie! Es giesst aus Kübeln und der Sturm rüttelt an der Kabine - Iggi muss sogar die Blickdichtjalousie hochziehen weil es draussen dermassen blitzt. Sie dachte erst, dass jemand mit der Taschenlampe rumgeistert und unser Auto untersucht.

Die Geräusche von draussen beunruhigen sie, aber es ist nur ein Hering der ausgerissen ist und unser kleines Sonnenvordach im Sturm flattern lässt. Also schnell raus um drei Uhr morgens, demontieren und nichts klappert mehr.

Für einmal bleiben wir bis um acht Uhr liegen, Iggi hat die ganze Nacht kein Auge zugetan.

Ausser nassen Sachen die draussen waren ist aber alles heil geblieben und Frühstück gibt’s dann schon wieder im Freien, auch wenn ein Auge immer wieder zu den mächtigen dunklen Wolken aus denen andauernd Blitze ins aufgewühlt Meer schiessen abschweift.

19. September 2017

Wenn Engel reisen ... 

dann weint der Himmel ... oder so ähnlich?

Wir haben heute auf jeden Fall nach sehr schönen sonnigen Tagen und wunderbarem Fisch vom Grill, im strömenden Regen zusammengepackt. Im immer noch strömenden Regen haben wir die Insel Cres durchquert und in Merag nach der Insel Kirk verschifft. Auch hier schifft es! Wir wollen nach Baska ... und es schifft immer noch. Also wie gehabt … wir suchen uns ein schönes Plätzchen und installieren uns dann im strömenden Regen. 
Wir belohnen uns mit einer heissen Tasse Schokolade im (so wie es aussieht) super Restaurant direkt am Strand, wir werden es sicher testen

Gegen Abend sitzen wir dann in der Kabine und finden es beide ein bisschen kühl – ja dann schalten wir eben die Heizung ein und nach ein paar Minuten ist es wohlig warm und wir finden es wunderbar den Regentropfen die auf dem Dach rumspringen zuzuhören.
Einmal mehr geraten wir ins schwärmen über die neue Sandkorn-Kabine. Wir hatten ja zuvor schon ein super Reisemobil, aber hier sind alle unsere Erfahrungen und natürlich die von den Erbauer Frank und Pia von www.sandkorn-leichtbau.com eingeflossen. Wir sind begeistert – selbst über den Regen! 
Wie immer scheint nach dem Regen auch irgendwann die Sonne wieder und wir können den wunderschönen Strand und die Sonne geniessen oder einen kleinen Spaziergang in das nahe gelegene Städtchen Baska machen um dort fein zu essen.

"unser Strand"
Baska


Meeraal frisch gefangen

25. September 2017

Rab

Nach den letzten zwei Regentagen entschliessen wir uns zur Weiterfahrt. Gepackt ist schnell und nach einem Einkauf im Plodine geht’s weiter zur Fähre die nur auf uns zu warten scheint. Keine zehn Autos stehen schon geparkt auf dem Schiff, wir fahren als letzte über die Rampe und die Fähre legt ab.
Schon schön wenn’s schön wäre - ist es aber nicht. Nach einer trüben und wolkenverhangenen Überfahrt erreichen wir nach neunzig Minuten den Hafen von Lopar auf der Insel Rab. Da es nur zwei Campingplätze auf Rab gibt, fahren wir zum weiter entfernten - wird schon der bessere sein. Leider ist er nur noch halb in Betrieb und im trüben Wetter gleich nochmal nicht sooo der Hit. Also fahren wir eben wieder zurück nach Lopar auf den Camping San Marino.
Vorher machen wir aber noch einen schönen Altstadtbummel durch die Hauptstadt der Insel Rab. Es ist immer wieder schön durch die jahrhundertalten Gassen zu laufen – auf demselben Kopfsteinpflaster auf denen schon die alten Römer wandelten. Schmale Gassen, wehrhafte meterdicke Stadtmauern und natürlich allerhand Touristenshops mit riesiger Auslage.

Danach geht es wie gesagt zurück nach Lopar und wir platzieren uns direkt am langen Sandstrand wo schon 1936 König Edward von England und seine Wallys Simpson ihre Hüllen fallen liessen ....alle! 
Auch hier hat die Demontage der Infrastruktur schon begonnen. Die Gärtner beschneiden den ganzen Tag die schattenspendenden Bäume, am Strand werden Sonnenschirme und Liegen demontiert und abtransportiert.

Wir geniessen die letzten schönen Tage, aber dann heisst es auch für uns zusammenpacken und wir machen uns auf den Nachhauseweg.
Die Insel Rab verlassen wir mit der Fähre, keine zwanzig Minuten dauert die Überfahrt zum Festland. Entlang der wilden Küste kurven wir, immer mit Blick auf das tiefblaue Wasser gegen Rijeka zu.
Es wird wohl nicht der letzte Besuch in Kroatien gewesen sein. Das nächste Mal wiederum ein bisschen weiter unten …



Dummie .. wer ... ich?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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